Bürgerlich? Was ist das?

In den siebziger- und achtziger-Jahren des vergangenen Jahrhunderts waren „Bürger“ und „bürgerlich“ Schimpfworte gegen die zum sogenannten Establishment Zählenden. Der in den 1960er Jahren global entfachte gesellschaftliche Umbruch war in den folgenden Jahrzehnten geprägt von radikalen Tabubrüchen und Protesten gegen grundsätzlich alles, was bis dahin als zivil, ordentlich, geordnet, solide oder sicher etabliert galt. Wer sich dagegen stellte, wurde als „bürgerlich“ an den Rand gestellt.

Besonders Grüne und Linke haben die Früchte dieser Entwicklung adaptiert und ideologisch für ihre Interessen ausgeschlachtet. Bis heute gelten bei den Grünen Gesetzesübertretungen und Tabubrüche anscheinend als chic. (Zwei Beispiele: Zwar ist in Deutschland der Erwerb und Besitz von allen Pflanzenteilen des Cannabis nach §§ 29 ff. BtMG strafbar, was aber den Grünen-Vorsitzenden Cem Özdemir nicht davon abhält, ein Hanfpflänzchen auf dem eigenen Balkon zu züchten oder auf dem Landesparteitag in Berlin statt Blumen eine Hanfpflanze entgegenzunehmen. Eine weitere Verwerfung war das Billigen der Pädosexualität durch führende Grüne wie dem Europa-Politiker Daniel Cohn-Bendit.)

Opfer dieser gesellschaftlichen Revolution waren vor allem die Kinder, die sich einer von den Erziehungswissenschaften gelehrten Antipädagogik ausgeliefert sahen. Fortan sollten sie mit Erwachsenen gleichstellt werden. Erwachsen geworden wurde diese Generation mit „No Future“ und „Null Bock“ tituliert. Der Orientierungslosigkeit ihrer Eltern stellt sich die „Generation Y“ entgegen. Auf der einen Seite brechen die Ypsiloner noch radikaler mit Bestehendem und fordern zum Beispiel neue Familienmodelle, auf der anderen Seite lässt die zunehmende Rückbesinnung auf bürgerliche Werte eine Trendwende vermuten, in der Hierarchien abgelehnt und Selbstbestimmung präferiert wird. Die politische Elite kann damit offensichtlich nicht umgehen und reagiert zunehmend irritiert.

Bürgerlich sein, als Merkmal des Dazugehörens, kommt wieder ins Gespräch. Bürgerlich sein, das bedeutet Freiheit, Mitbestimmung, Sicherheit und Zusammenhalt. Bürgerlich sein bedeutet aber auch Raum für Patriotismus und Abkehr von Fremdbestimmung. Was wozu gehört, das bestimmen die Bürger und nicht selbsternannte Autoritäten. Welches Finanzsystem das richtige ist, bestimmen die Bürger und nicht ideologisch verbrämte Zentralbanker.

Der bürgerliche Dialog lässt Raum für liberale und konservative Positionen. Das Miteinander zum Wohl der Bürger hat Priorität vor egoistischen Machtallüren.

Bürgerliches Handeln entsteht nicht aus dem Erzeugen eines gemeinsamen Feindbildes, nicht aus dem Hass auf Bewährten und nicht aus der Angst vor Veränderungen.

Bürgerlich handelt der, der sich unabhängig und selbstlos für die nachhaltige Verbesserung des Zusammenlebens seiner Mitmenschen und so der Gesellschaft einsetzt und seine Pflichten als mündiger Bürger wahrnimmt.

Dieser Beitrag ist zuerst auf „Bürgerliche Alternative“ erschienen. Die Mitglieder der Bürgerlichen Alternative laden ein zum Mitmachen, Mitdiskutieren und Mitgestalten.

Teure Rentenreform

60 Milliarden Euro an Mehrbelastung für die Rentenkassen bis 2020

„Die vermeintliche Großzügigkeit der Regierung in Sachen Renten entpuppt sich nun erwartungsgemäß als großes Danaergeschenk“, so Alexander Gauland, stellvertretender Sprecher der Alternative für Deutschland. Berechnungen des Bundesarbeitsministeriums zufolge sollen durch die Rentenreform allein bis zum Jahr 2020 Mehrkosten in Höhe von 60 Milliarden Euro entstehen.

Gemäß den Plänen der Bundesregierung soll diese Summe aus den Rücklagen der Rentenversicherung sowie über steigende Beitragszahlungen ab 2019 finanziert werden. Aufgrund der gebildeten Rücklagen hätte der Rentenbeitrag eigentlich für das Jahr 2014 abgesenkt werden müssen. CDU und SPD verhinderten diesen Automatismus kurz vor Weihnachten per Gesetzesbeschluss.

Gerechtigkeitsprojekte wie die Mütterrente seien nicht unbedingt verkehrt, aber es sind gesamtgesellschaftliche Aufgaben, die – wenn überhaupt – aus dem gesamtgesellschaftlichen Steueraufkommen finanziert werden müssen, so der stellvertretende AfD-Sprecher. Nur so ließe sich die nötige Transparenz gewährleisten. Stattdessen verweigert die Regierung den Arbeitnehmern eine Entlastung durch sinkende Rentenbeiträge und zwinge ihnen sogar noch durch den Verzehr der Rücklagen die Finanzierung der schwarz-roten Klientelpolitik auf.

„Der Griff in die Rentenkasse ist als Methode alt und beliebt, nichts desto trotz bleibt er aber ein Skandal“, stellt Gauland fest und prognostiziert: „Die Rentenbeiträge dürften schneller und höher steigen als die Regierung es erwartet. Mit ihrer teuren und unausgewogenen Rentenreform gefährdet die große Koalition die Stabilität des Rentensystems insgesamt.“

Quelle: AfD

Peitsche weg – Geldbörse (noch weiter) auf

Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn - Foto: Matti Järvinen

Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn – Foto: Matti Järvinen

Luxemburger Außenminister fordert mehr Geld für Europa

„Wenn es die AfD nicht gäbe, müsste man sie jetzt erfinden“, kommentiert Alexander Gauland, stellvertretender Sprecher der Alternative für Deutschland, den Gastbeitrag des Luxemburger Außenministers Jean Asselborn im Handelsblatt. In diesem hatte er Deutschland und die Bundesregierung scharf angegriffen und unter anderem verlangt, dass Deutschland die „Peitsche“ der Reformpolitik aus der Hand lege und aufhöre, den deutschen Steuerzahler und seine Interessen mit „mechanischer Hartnäckigkeit“ zu verteidigen.

Mit seinen Äußerungen mache Asselborn nur allzu deutlich, wessen Geistes Kind er ist, stellt Gauland fest. Scheinbar bedeute Europa für den Luxemburger: Manche machen Party und Deutschland zahle am Ende dafür. Der stellvertretende AfD-Sprecher erinnerte daran, dass man sich einstmals darauf geeinigt hatte, dass es keine Nothilfen für andere Euroländer gäbe. Bereits als Merkel diesen Grundsatz aufgab, hat die Bundeskanzlerin die Interessen der deutschen Steuerzahler verraten. Doch damit gebe sich Asselborn nicht zufrieden. „Wer den Euro-Fanatikern den kleinen Finger reicht, verliert am Ende Hand und Arm“, so Gauland abschließend.

Alle notwendigen Unterstützungsunterschriften beisammen

Logo: Alternative für Deutschland

Logo: Alternative für Deutschland

Die Alternative für Deutschland (AfD) hat es geschafft: Sie wird in jedem Bundesland zur Bundestagswahl 2013 antreten. Die 16 Landesverbände der Partei übertrafen jeweils deutlich die Anzahl der benötigten Unterstützungsunterschriften und werden auch in rund der Hälfte aller Wahlkreise mit Direktkandidaten vertreten sein. Für die Partei, die erst am 6. Februar 2013 gegründet wurde, ist das ein überwältigender Erfolg.

„Allein in Bayern wurden statt der erforderlichen 2.000 Unterschriften insgesamt mehr als 7.000 gesammelt. Die große Zahl der Unterschriften zeigt uns, dass wir vielen Wahlberechtigten aus der Seele sprechen“, so Bernd Lucke, Sprecher der Alternative für Deutschland. „Wir werden alles daran setzen, die Menschen nicht zu enttäuschen und ihre vernachlässigten Interessen, nicht nur in der Euro- und Schuldenpolitik, kraftvoll zu vertreten.“

Unterstützungsunterschriften sind Unterschriften von Wahlberechtigten, die eine Partei vorlegen muss, um an einer Wahl teilnehmen zu können, sofern sich die Partei nicht bereits anderweitig zur Wahlteilnahme qualifiziert hat. Unterstützerunterschriften können nur Personen abgeben, die bei der jeweiligen Wahl wahlberechtigt sind.

Quelle: Alternative für Deutschland

CDU sorgt sich nur um Machterhalt

Alexander Gauland

Alexander Gauland

Zu dem angeblichen Streit zwischen der Kanzlerin und ihren Ministerpräsidenten über den Umgang mit der Alternative für Deutschland, von dem Spiegel Online berichtet, stellt Alexander Gauland, stellvertretender Sprecher der Alternative für Deutschland fest: „Es ist gut, dass die Sorgen der Menschen um Geldwertstabilität, Rentensicherheit und Bezahlbarkeit der angehäuften Schulden aus den Krisenstaaten endlich auch bei den Regierenden in Bund und Ländern ankommen. Aber leider geht es hier wieder nur um den Machterhalt und nicht um eine Änderung der Eurorettungspolitik im Interesse des deutschen Steuerzahlers. Statt sich um diesen zu sorgen, sorgt man sich nur um die eigene Wiederwahl.“

„In der AfD scheint man eine Gefahr für die Wiederwahl zu sehen und daher sucht die CDU wohl nach Möglichkeiten, die AfD aus dem politischen Wettbewerb zu drängen“, erklärt Gauland. Das bedeute die Ministerpräsidenten wollen keine andere oder gar bessere Politik, sondern suchen lediglich nach neuen Wegen, um ihre verfehlte Politik zu Lasten aller Bürger durchzusetzen.

Quelle: Alternative für Deutschland

Alternative für Deutschland stellt Direktkandidaten auf

Wahlplakat

Wahlplakat

Die Alternative für Deutschland hat Martin Haase für den Rheinisch-Bergischen Kreis als Direktkandidaten aufgestellt. Seit 1976 ist der Wahlkreis 100 (Rheinisch-Bergischer Kreis) fest in der Hand der Christdemokraten. Direktkandidat Haase sieht es als persönliche Herausforderung, dieser Tatsache entgegenzutreten: „Politische Langeweile ist die Axt an den Wurzeln der Demokratie“, beschreibt der 58jährige Unternehmensberater aus Bergisch Gladbach seine Motivation, den Wahlkreis aus dem politischen Dornröschenschlaf zu holen.

Unterstützt wird Martin Haase von einem aktiven Team aus dem Rheinisch-Bergischen Kreisverband seiner Partei, dem als Sprecher Daniel Obst vorsteht. Mindestens 10-12 Prozent der Wählerstimmen will die Alternative für Deutschland bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 in diesem Wahlkreis für sich verbuchen.

Haase ist überzeugt: „Die Alternative für Deutschland kämpft dafür, den Zusammenbruch Europas auf Steuerzahlerkosten abzuwenden. Die Wettbewerbsfähigkeit der Euro-Zone kann nur durch unpopuläre Reformen gesichert werden. Als einzige Partei sprechen wir die vorhandenen Probleme offen an. Wir sind bereit und gewillt an den gewaltigen Aufgaben konstruktiv mitzuwirken.“

Das Team um Martin Haase wird in den nächsten Wochen in Bergisch Gladbach, Burscheid, Kürten, Leichlingen, Odenthal, Overath, Rösrath und Wermelskirchen Unterstützerunterschriften für seine Bundestagskandidatur sammeln.

Hierfür bittet die Alternative für Deutschland um Unterstützung durch die Bevölkerung.

Formulare für Unterstützerunterschriften gibt es hier.

 

EU: Hoffnungsvolles Zeichen für direkte Demokratie

Konrad Adam - Mathesar

Konrad Adam – Mathesar

Konrad Adam, Sprecher der Alternative für Deutschland, begrüßt Erfolg von Bürgerinitiative „Wasser ist Menschenrecht“

(BPP) Als Sieg der Bürger über die Brüsseler Bürokratie wertet Konrad Adam, Sprecher der Alternative für Deutschland, die Tatsache, dass EU-Kommissar Michel Barnier angekündigt hat, die Wasserversorgung von der umstrittenen Konzessionsrichtline auszunehmen. „Nachdem fast 1,5 Millionen Bürger sich für den freien Zugang zu Wasser als ein Menschenrecht ausgesprochen haben, ist der Rückzug der Kommission vor diesen Protesten ein hoffnungsvolles Zeichen für die von der AfD geforderte direkte Demokratie auch gegenüber Brüssel“, sagt Adam.

„Dabei darf es aber nicht bleiben, denn während der freie Zugang zu Wasser gerettet ist, haben die Euro-Finanzministergruppe die Haftung deutscher Steuerzahler für Fehlspekulationen irischer, griechischer oder französischer Banken beschlossen“, so Adam. Er fordert die Bürger auf, sich an ihre Bundestagsabgeordneten zu wenden, um diesen „neuen Raubversuch“ an Steuergeld zu verhindern. Alle Euro-Banken zusammen haben mehr als 9 Billionen Euro Schulden. „Gegen diese Summe ist die bisherige Rettungspolitik nur ein Griff in die Portokasse gewesen.“

Quelle: bundespresseportal.de

Alternative für Deutschland stemmt sich gegen Beschluss der europäischen Finanzminister

Prof. Dr. Bernd Lucke Bild: Universität Hamburg

Prof. Dr. Bernd Lucke Bild: Universität Hamburg

Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) soll künftig direkt Kredite zur Rekapitalisierung von Banken ausgeben können. Das haben die europäischen Finanzminister in der Nacht zu Freitag beschlossen. „Die Entscheidung von letzter Nacht ist ein Skandal und ein weiterer Schritt zur umfassenden Haftung deutscher Steuerzahler für Schulden in anderen Ländern“, sagt Bernd Lucke, Sprecher der Alternative für Deutschland.

„Still und ohne öffentliches Aufsehen werden den Geberländern hohe Risiken aufgebürdet. Es werden hierfür keine Rückstellungen gebildet, so dass das Risiko weder eingeschätzt noch diskutiert wird. Wenn die Banken dann kollabieren, zahlt der überraschte Steuerzahler mit Kürzungen im Sozialbereich oder bei der Bildung“.

Bislang vergab der ESM Kredite nur an Staaten in der Euro-Zone, nicht jedoch an Banken. Nun sollen ab 2014 vorerst bis zu 60 Milliarden Euro direkt an Banken ausgegeben werden. Dieser Betrag kann aber noch erhöht werden.

Quelle: Alternative für Deutschland

Alternative für Deutschland gründet den Rheinisch-Bergischen Kreisverband.

Direktkandidat für die Bundestagswahl 2013 nominiert.

Overath, 05.06.2013 Die Alternative für Deutschland (AfD) hat am 04.06.2013 in Overath ihren Rheinisch-Bergischen Kreisverband gegründet. Sprecher der neuen Partei im Kreis ist der 30-jährige Daniel Obst. Zu stellvertretenden Sprechern gewählt wurden Dr. Klaus Wagner, Oliver Wuttke und Martin Haase, der auch als Direktkandidat nominiert wurde. Den Vorstand komplettieren Stefan Ohligschläger als Schatzmeister sowie die Beisitzer Wolfgang Heuser, Prof. Dr. Rolf-Jürgen Koch und Dagmar Noack.

Die AfD stützt sich kreisweit bereits auf knapp 100 Mitglieder aus allen Altersklassen und Berufsgruppen. Der Großteil hat bislang keiner Partei angehört. Die Mitglieder eint der Wille zu einer konstruktiven Zukunft Europas beizutragen, damit Europa nicht am Euro scheitert. Eine Haftung der Bundesbürger für die Verbindlichkeiten anderer Staaten lehnt die AfD ausdrücklich ab und die zahlreichen Rechtsbrüche werden als nicht akzeptabel empfunden. Die AfD fordert zudem Volksentscheide nach dem Schweizer Vorbild.

Der Kreisverband präsentiert sich am Samstag, den 08.06.2013 in Bergisch-Gladbach in der Fußgängerzone von 8.00 – 13.00 Uhr sowie am 15.06.2013 beim Schlossstadtfest in der Bensberger Fußgängerzone.

Gründung des Verbands Rheinisch-Bergischer Kreis der AfD

rheinbergwappen

Wappen – Rheinisch-Bergischer Kreis

Der Landesvorstand der Alternative für Deutschland (AfD) lädt am 4. Juni 2013 zur Gründung des Kreisverbands Rhein-Berg der AfD und zur Wahl des Direktkandidaten ein.

Der Rheinisch-Bergische Kreis (Bundestagswahlkreis 100) ist ein Kreis im Süden von Nordrhein-Westfalen. Er grenzt im Westen an die kreisfreien Städte Köln und Leverkusen sowie den Kreis Mettmann, im Norden an die kreisfreien Städte Solingen und Remscheid, im Osten an den Oberbergischen Kreis und im Süden an den Rhein-Sieg-Kreis. Zum Rheinisch-Bergischen Kreis zählen die Städte (Einwohnerzahl): Bergisch Gladbach (109026), Burscheid (18099), Kürten (19481), Leichlingen (27400), Odenthal (14795), Overath (26788), Rösrath 27446), Wermelskirchen (34781). Sitz der Kreisverwaltung ist Bergisch Gladbach.

Die Gründungsversammlung beginnt um 18 Uhr und findet statt: „Altes Zollhaus“ (Nebengebäude), Olper Straße 60, 51491 Overath.