Parolenschwinger und Sprücheklopfer wollen wir nicht!

mutzudeutschlandWarum Professor Alexander Dilger für das Europaparlament kandidieren muss

Die Wahl für das Europaparlament kann ohne angemessene Einbindung von Nordrhein-Westfalen nicht erfolgreich gelingen. Wer etwas anderes glaubt, ist ein Träumer. Das einwohnerstarke Nordrhein-Westfalen liegt im Herzen der Europäischen Union und ist maßgeblich mit ihrer Entstehung verwoben.

Wenn sich in Erkrath die NRW-Mitglieder auf einen Spitzenkandidaten verständigt haben, dürfen sich selbstverliebte Profilneurotiker diesem Votum nicht in den Weg stellen. Wer das in Aschaffenburg getan hat und wer das in Berlin erneut plant, wird sein Handeln vor den Mitgliedern in NRW verantworten müssen. In Berlin erwarte ich für die Kandidatur von Prof. Dilger die volle Unterstützung sowohl durch die NRW-Delegierten wie auch durch die anderen Kandidaten aus NRW. Diese Sandkastenspielchen müssen ein Ende haben. Außerdem erwarte ich eine deutlich wahrnehmbare Rückendeckung für Herrn Dilger durch den NRW-Landesvorstand.

Alexander Dilger hat die Alternative für Deutschland in Nordrhein-Westfalen vom Zeitpunkt der Parteigründung am 12. April 2013 in Rommerskirchen bis zu seinem Rücktritt Ende November in Arnsberg sicher an allen Klippen und Hindernissen vorbeigeschifft. Ihm und seinem Team ist es zu verdanken, dass sich die AfD in NRW gut strukturiert in den Bundestagswahlkampf einbringen konnte. Alexander Dilger und Jörg Burger sind in NRW die Frontmänner der AfD. Das gilt es zu berücksichtigen!

Derzeit scheinen zwei Gruppen den Parteiinteressen entgegenzustehen: Auf der einen Seite nutzen die im Vorfeld unterlegenen „Rennbalkzells“ die Plattform der EP-Kandidatenkür für eine persönliche Abrechnung mit Herrn Dilger und den Delegierten, die sie in Erkrath nicht nominiert haben und auf der anderen Seite scheinen realitätsferne Glücksritter aus dem Chaos und der Uneinigkeit Kapital für ihre eigene Profilierung schlagen zu wollen. Da vermisse ich angemessene Demut und notwendige Parteidisziplin.

Ohne Frage haben viele Parteimitglieder sich um die Parteigründung in NRW und darüber hinaus sehr verdient gemacht. Die Partei ist schneller erwachsen geworden als ihre Programmatik. Das hat dazu geführt, dass die Profilschärfe erst mit den verschiedenen Parteitagen und durch die intensive Basisarbeit erkennbarer wurde. Entsprechend konnten sich in Arnsberg nicht alle Aufbauarbeiter der ersten Stunde in Führungspositionen wiederfinden. Aber die Glaubwürdigkeit dieser Mitbegründer und die Verantwortung für das Vorankommen der Partei zeigen sich gerade jetzt in der Akzeptanz des Mitgliederwillens. Haben sie nur für ihre eigenen Ideen gekämpft oder sind sie konsensfähig und imstande, sich beharrlich für den Erfolg der AfD unterzuordnen?

Die Arbeit im Europäischen Parlament ist kein Job für Eremiten und Einzelgänger. Wenn die AfD in Deutschland und in der EU Einfluss nehmen will, muss es auch in den Teams stimmen. Rebellen werden da kaum Fuß fassen können.

Prof. Dilger mag nicht das Charisma eines Bernd Lucke haben. Er ist vielleicht auch nicht ein wortgewaltiger Redner wie Joachim Starbatty, aber er analysiert sehr genau das politische Geschehen und agiert entsprechend sachlich. Das zeigt die Bilanz seiner Parteiarbeit in NRW. Vor allem verhält er sich untadelig und transparent, wenn auch nicht immer diplomatisch. Er gehört unbedingt in das Team um Bernd Lucke und Hans-Olaf Henkel.

Mit der Geschlossenheit aller NRW-Delegierten und der Unterstützung aus den anderen Landesverbänden muss Alexander Dilger in Berlin den siebten Platz auf der EP-Liste bekommen. Ein Europawahlkampf ohne gewichtige Repräsentanz aus Nordrhein-Westfalen ist ein verlorener Wahlkampf.

Kommentare

  1. Rumplasch,Hans-Joachim meint:

    Der Herr Prof.Dr.Dilger wird schon mind.unter die ersten 7 bis 25 Listenplätze kommen …Keine Sorge wird schon werden..Diese Kritik ist ein Witz, so ist die gelebte Demokratie..Und die bekannten Gesichter müssen vorne landen weil die Wähler viele Kandidaten nicht kennen..Es geht erst mal darum das die Gesamte Partei AfD in das EU – Parlament gewählt wird..

  2. Super – Parole: „Die Wahl für das Europaparlament kann ohne angemessene Einbindung von Nordrhein-Westfalen nicht erfolgreich gelingen.!“
    ACHSO? Was sind denn die besonderen NRW- spezifischen Positionen, die unter allen Umständen in Europa verwirklicht werden müssen?
    Kirchturmpolitik für Europa? Danke bestens.
    Je höher das demokratische Gremium, desto unbedeutender, besser: überflüssiger sind lokalpatriotische Latrinenparolen. Und auf glaubwürdige Inhalte statt leerer Parolen warte ich bei Prof. Dilger schon lange genug.

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